Ralf Bürgmann
Der erste Schritt in eine Psychotherapie ist oft der schwerste – Sie haben ihn gerade getan, indem Sie sich informieren. Nehmen Sie sich die Zeit, die Sie brauchen.
Vielleicht erleben Sie gerade eine Krise, vielleicht begleitet Sie etwas schon lange: Erschöpfung, Ängste, Traurigkeit, Konflikte in Beziehungen oder das Gefühl, den Kontakt zu sich selbst verloren zu haben. Vielleicht lässt sich Ihr Anliegen auch gar nicht so leicht in Worte fassen – auch das ist völlig in Ordnung.
In meiner Praxis finden Sie einen geschützten Raum, in dem Sie nichts leisten und niemandem etwas beweisen müssen. Hier dürfen Sie so sein, wie Sie sind – mit allem, was Sie mitbringen. Gemeinsam schauen wir in Ihrem Tempo auf das, was Sie beschäftigt, und darauf, was Sie für Ihren Weg brauchen.
Die Personzentrierte Psychotherapie ist ein wissenschaftlich anerkanntes psychotherapeutisches Verfahren. Ihr Begründer Carl R. Rogers ging von einer einfachen, aber tragfähigen Überzeugung aus: In jedem Menschen liegt die Fähigkeit, sich zu entwickeln und zu wachsen – sie braucht nur die richtigen Bedingungen, um sich entfalten zu können.
Im Mittelpunkt stehen deshalb nicht Diagnosen oder Techniken, sondern Sie als Person: Ihr Erleben, Ihre Sichtweise, Ihr innerer Kompass. Meine Aufgabe ist es, Ihnen mit echter Aufmerksamkeit, Wertschätzung und einfühlsamem Verstehen zu begegnen – ohne zu bewerten und ohne fertige Antworten überzustülpen.
In dieser Atmosphäre wird es nach und nach möglich, sich selbst klarer wahrzunehmen, eigene Gefühle und Bedürfnisse ernst zu nehmen und neue Wege im Umgang mit sich und anderen zu finden.
Sie werden angenommen, wie Sie sind – ohne Bedingungen, ohne Urteil. Das schafft die Sicherheit, in der Veränderung beginnen kann.
Ich bemühe mich, Ihre innere Welt aus Ihrer Sicht zu verstehen – nicht zu interpretieren, sondern wirklich zuzuhören.
Ich begegne Ihnen als echtes Gegenüber, nicht hinter einer professionellen Fassade. Vertrauen wächst durch Aufrichtigkeit.
Psychotherapie kann in vielen Lebenslagen hilfreich sein. Menschen kommen unter anderem mit folgenden Themen zu mir:
Burnout-Erleben, innere Unruhe, das Gefühl, nur noch zu funktionieren.
Ängste, die den Alltag einengen, Panik, ständiges Grübeln.
Niedergeschlagenheit, Antriebslosigkeit, Verlust von Freude und Sinn.
Konflikte in Partnerschaft, Familie oder Beruf; Einsamkeit; Trennungen.
Verlust, Trauer, Krankheit, berufliche oder private Umbrüche.
Selbstzweifel, hohe Ansprüche an sich selbst, die Frage: Wer bin ich – und was will ich?
Sie finden Ihr Thema hier nicht wieder? Melden Sie sich trotzdem gerne – in einem ersten Gespräch klären wir gemeinsam, ob Psychotherapie für Ihr Anliegen der passende Weg ist.
Psychotherapeut in Fachausbildung unter Lehrsupervision · Personzentrierte Psychotherapie
Menschen in schwierigen Lebensphasen zu begleiten, ist für mich mehr als ein Beruf – es ist eine Haltung. Ich bin überzeugt, dass niemand seine Krisen alleine durchstehen muss und dass in jedem Menschen mehr Kraft steckt, als er sich in dunklen Momenten zutraut.
In meiner Arbeit ist mir wichtig, Ihnen auf Augenhöhe zu begegnen: aufmerksam, unaufgeregt und mit ehrlichem Interesse an Ihrer Geschichte. Ich arbeite in deutscher Sprache mit Erwachsenen in Einzelsettings – in Wien und in Purkersdorf, am Rand des Wienerwalds.
Ich arbeite als Psychotherapeut in Fachausbildung unter Lehrsupervision. Das heißt: Ich bin in die Berufsliste Psychotherapie des Bundesministeriums eingetragen und zur eigenständigen psychotherapeutischen Arbeit berechtigt – und begleite jeden Therapieprozess zusätzlich in regelmäßiger Lehrsupervision bei erfahrenen Ausbildner:innen. Für Sie bedeutet das ein zweites, geschultes Paar Augen auf Ihrem Weg.
Die gesetzliche Verschwiegenheitspflicht gilt dabei uneingeschränkt – auch in der Supervision, die ausschließlich anonymisiert stattfindet. Alles, was Sie mir anvertrauen, bleibt im Raum.
„Shinrin-Yoku" heißt wörtlich „Waldbaden" und stammt aus Japan, wo es seit den 1980er-Jahren als Gesundheitsmethode anerkannt ist. Gemeint ist kein Marsch und kein Programm, sondern langsames, aufmerksames Gehen – ohne Ziel, ohne Kilometerzahl, ohne Handy in der Hand.
Der japanische Umweltmediziner Yoshifumi Miyazaki und der Immunologe Qing Li untersuchen seit den 1990er-Jahren, was im Körper passiert, wenn Menschen Zeit im Wald verbringen. Gemessen wurden dabei Herzratenvariabilität, Blutdruck, Stresshormone und die Aktivität bestimmter Immunzellen. Als historischer Ausgangspunkt gilt eine Studie aus dem Jahr 1984, in der sich Patient:innen nach einer Operation schneller erholten, wenn ihr Krankenzimmer einen Blick auf Bäume bot.
Studien deuten darauf hin, dass Aufenthalte im Wald Stresshormone senken, das Immunsystem stärken und das psychische Wohlbefinden fördern können. Für die messbaren Effekte auf das Immunsystem werden Terpene verantwortlich gemacht – ätherische Stoffe, die Bäume an die Luft abgeben. Erste Veränderungen zeigen sich bereits nach 20 bis 30 Minuten.
Ehrlich dazugesagt: Die Forschung ist jung, manche Studien arbeiten mit kleinen Stichproben, und ein japanischer Zypressenwald ist nicht der Wienerwald. Studien in europäischen Wäldern laufen inzwischen. Waldbaden ersetzt also keine Psychotherapie – aber es ist auch kein esoterisches Beiwerk. Es ist eine der einfachsten Möglichkeiten, das eigene Nervensystem herunterzufahren, und sie kostet nichts.
Die Praxis in Purkersdorf liegt am Rand des Wienerwalds; der Wald ist hier keine Metapher, sondern fünf Gehminuten entfernt. Wer nach einer Stunde noch eine halbe Stunde zwischen den Bäumen weitergeht, tut sich damit etwas Gutes.
Sie können frei wählen, welcher Standort für Sie besser erreichbar ist: die Praxis im Herzen der Wiener Innenstadt oder die Praxis in Purkersdorf, direkt am Wienerwald.
Salvatorgasse 10, Stiege 6/Tür 2
1010 Wien
Ruhig gelegen im Ersten Bezirk, wenige Gehminuten von Schwedenplatz und Stephansplatz. Sehr gut mit U-Bahn (U1, U4), Straßenbahn und Bus erreichbar.
Doktor-Hild-Gasse 5
3002 Purkersdorf
Im Grünen gelegen, der Wienerwald beginnt praktisch hinter dem Haus. Gut erreichbar mit der S-Bahn (S50) und dem Auto; direkt vor dem Haus parken Sie kostenlos.
1. Kontaktaufnahme. Sie schreiben mir eine E-Mail oder füllen das Kontaktformular aus. Wir vereinbaren zeitnah einen Termin für ein Erstgespräch – am Standort Ihrer Wahl.
2. Erstgespräch. Wir lernen einander kennen. Sie erzählen so viel, wie Sie möchten, und können alle Fragen stellen. Danach entscheiden Sie in Ruhe, ob Sie mit mir arbeiten möchten – die Passung muss stimmen, das ist die wichtigste Grundlage jeder Therapie.
3. Regelmäßige Stunden. Üblicherweise findet die Therapie einmal pro Woche statt. Dauer und Frequenz stimmen wir gemeinsam auf Ihr Anliegen ab.
Ein Hinweis in aller Offenheit: Für Psychotherapie bei Berufsangehörigen in Fachausbildung unter Lehrsupervision ist derzeit kein Kostenzuschuss der Krankenkassen (ÖGK, SVS, BVAEB) vorgesehen. Die Stunden werden privat verrechnet. Wenn die Finanzierung ein Thema ist, sprechen Sie mich bitte an – wir finden gemeinsam eine Lösung oder ich verweise Sie an eine passende Stelle.